Spendenaktion: Rote Not-Aus-Nasen für "Kinder in Not"

Angelehnt an den „RED NOSE DAY" hat die Dürmentinger Firma Georg Schlegel zu einer ganz besonderen Spendenaktion aufgerufen: Für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich virtuell per Smartphone einen rot-gelben Schlegel-Not-Aus-Schalter auf die Nase setzen und ein Selfie machen, spendet das Unternehmen 10 Euro für einen guten Zweck. 92 Bilder sind bei der Aktion „RED-NO(t-Au)S-DAY" entstanden. Die aufgerundete Spendensumme von 1000 Euro geht an die Stiftung „Kinder in Not" der Caritas Biberach-Bad Saulgau.

Tue Gutes und habe Spaß dabei: Nach diesem Motto hat der Dürmentinger Hersteller von Not-Aus- bzw. Not-Halt-Schaltern die Spendenaktion ins Leben gerufen. Inspiriert von der englischen „RED NOSE DAY"-Spendenkampagne, bei der rote Plastiknasen für einen guten Zweck verkauft werden, hatte Schlegels Werbeleiter Bernd Geisinger die Idee, dies virtuell mit eigenen Produkten umzusetzen. Die von Schlegel produzierten Not-Halt-Schalter, die im Notfall eine Maschine stoppen und damit Unfälle vermeiden, haben auch einen roten Betätiger. Warum nicht diese virtuell aufsetzen?

Gesagt, getan! Er bereitete eine App für das Smartphone vor, mit der alles ganz einfach ging: Link anklicken, die Selfie-Kamera öffnet sich und der digitale Not-Halt setzte sich ganz automatisch am Bildschirm auf die eigene Nase – Selfie machen und fertig. So sind über 90 Bilder entstanden, die zum Schmunzeln anregen und die nun zu einem großen Gesamtbild zusammengefügt wurden. 920 Euro kamen durch die Aktion zusammen, die von der Geschäftsleitung auf 1000 Euro aufgerundet wurden.

Gerade in diesen Zeiten gefragt

Das Geld ist bei der Stiftung „Kinder in Not" gut angelegt. „Ich danke den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie den Verantwortlichen der Firma Schlegel sehr für die Aktion. Sie helfen uns, damit wir helfen können", sagt Peter Grundler, Leiter der Caritas Biberach-Bad Saulgau. „Gerade in diesen Zeiten sind wir in der Stiftung ‚Kinder in Not' angefragt, einzelnen Kindern oder Jugendlichen zu helfen. Sei es, weil sie in einer schwierigen wirtschaftlichen Lage leben müssen, sei es, weil ein tragisches Lebensereignis wie die schwere Erkrankung oder Tod eines Elternteils die Kinder belastet."

Die Schlegel-Geschäftsführer Eberhard Schlegel, Christoph Schlegel und Wolfgang Weber freuen sich, dass die Aktion so großen Anklang in der Mitarbeiterschaft gefunden hat, und dass sie damit Not lindern können. Die Idee der Aktion hat sie von Anfang an überzeugt. Durch die Einbindung der Not-Halt-Betätiger ist die Verknüpfung mit der Firma gegeben, dennoch standen die Spaßkomponente und der Hilfegedanke im Vordergrund. „Dieser Dreiklang passt und wir freuen uns, dass wir durch diese Aktion Kinder aus der Region unterstützen können", betont Christoph Schlegel.

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